Innung Rottal-Inn: Dem Malerhandwerk fehlen die Fachkräfte


Von:  LV Bayern - Martin Gottsmann / 22.08.2017 / 16:30 / 88 Tag(e)


Das im Handwerk die Fachkräfte fehlen ist auch in den Malerbetrieben spürbar. „Die Auftragslage ist sehr gut!“ umschreibt Herbert Högl, Obermeister der Malerinnung Rottal-Inn, wenn es darum geht, die Konjunktur zu umschreiben.


  • Text und Foto: Ingrid Hopfinger - Auf dem Foto von links nach rechts: Stefan Meier, Fa. Diessner, Obermeister Herbert Högl, André Protzke, Fa. Diessner

Anlässlich der Jahreshauptversammlung informierte er die anwesenden Fachleute neben der wirtschaftlichen Lage auch darüber, wie die diesjährige Gesellenprüfung ausfiel. Durchwachsen, war sein Eindruck, als er über die Ergebnisse der Zwischen- und Gesellenprüfung sprach.

Die anschließende Diskussionsrunde diente dazu, Wege zu finden, wie der Berufsnachwuchs noch besser auf die Prüfungen vorbereitet können und wie Schulabgänger auf den vielfältigen Beruf des Malers- und Lackierers hingewiesen werden können. Bei dieser Gelegenheit wurden auch Erfahrungen mit neu zugezogenen Bürgern geteilt. Einige Betriebsinhaber berichteten über gute Integration, andere wiederum über mangelhafte Deutschkenntnisse. Hier müssen die zuständigen Behörden aufgefordert werden, mehr in Integrationskurse und Deutschkurse zu investieren. Viele wollen arbeiten, dürfen aber nicht, da ihnen eine Teilnahme an den notwendigen Integrationskurs noch nicht möglich sei. Viel zu sehr wären diese ausgebucht.

Die Jahresrechnung wie auch der Haushaltsplan wurden einstimmig angenommen. Der Rechnungsprüfungsausschuss bescheinigte der Vorstandschaft, wie auch der Geschäftsführung eine einwandfreie Kassenführung. Die Entlastung war somit nur Formsache.

Den diesjährigen Fachvortrag hielt André Protzke der Fa. Diessner, Berlin. Gesund zu leben und sich wohlzufüllen wird immer mehr in den Vordergrund gestellt. Die Wasserkonservierung, die auch bei der Herstellung von Duschgels, Shampoos und Kosmetika verwendet werde, können allergische Reaktionen auslösen. Hier forscht der Berliner Farbenhersteller seit vielen Jahren nach Alternativen um die Allergien auf Null zu reduzieren. Allergiker reagieren schon auf wenige Moleküle in der Raumluft. Der Referent gab zu bedenken, dass wir zwischen 67 – 87 Prozent des Lebens in geschlossenen Räumen verbringen. 73 Prozent der Verbraucher sagen lt. Einer Studie, dass es ihnen wichtig sei sich wohlzufühlen und gesund zu leben und das von Beginn an des Lebens.


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