Die Innungsgemeinschaft der Friseure, Maler- und Lackierer, Metallbauer, Feinwerkmechaniker sowie der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik sprach bei der Abschlussfeier Ende März im Berufsschulzentrum Schwandorf 40 Lehrlinge von der Bindung an die Ausbildungszeit frei.
Die Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, Claudia Mendel, und Obermeister Thomas Steinbacher moderierten das neue Format der Veranstaltung und hießen zahlreiche Vertreter aus Handwerk, Politik und Schule willkommen.
Kreishandwerksmeister Florian Danzl sieht in der Freisprechung „einen Schritt in die Eigenverantwortung der jungen Gesellen, die nun ihr Wissen und Können in ihren Berufsstand einbringen“. Das Handwerk lebe von der Weiterbildung, versicherte auch Schulleiter Oberstudiendirektor Martin Abt in seinem Grußwort. Landrat Thomas Ebeling ermunterte die Absolventen, in der Region zu bleiben, denn: „Wir brauchen euch auf dem Arbeitsmarkt“. Schwandorfs Oberbürgermeister Andreas Feller zählt das Handwerk zu den „wichtigen Säulen der Wirtschaft mit einer hohen Steuerkraft für die Kommunen“. Der Geschäftsführer der Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz, Alexander Stahl, erwartet vom Nachwuchs über das Berufliche hinaus auch ein Engagement im Ehrenamt.
Die Obermeister und Prüfungsvorsitzenden der jeweiligen Innungen riefen die Jugendlichen auf die Bühne, um ihnen die Zeugnisse zu überreichen und die besten Absolventen mit einem Geschenk zu ehren.
Prüfungsbeste bei den Malern und Lackierern (fünf Absolventen) waren Anna Kießlinger vom gleichnamigen Betrieb in Maxhütte-Haidhof und Maria Scheuerer (Malerbetrieb Dietz, Schönsee).
Neu war diesmal auch die Musik. Es spielte die Band „Saitensprung“.

