„Klang, Bewegung und Natur“

Gesellenprüfung der Innung für Farbtechnik und Gestaltung Mittelfranken Süd

Die Prüfungsteilnehmer mit den Prüfern Markus Gebert und Daniel Müller (hinten) sowie Innungsobermeister Thomas Lautner (re.)

Die Prüfungsteilnehmer mit den Prüfern Markus Gebert und Daniel Müller (hinten) und Lehrkraft Anja Lößel (re.).

Die kreative Gestaltung eines Kinderhortes war Thema in der praktischen Gesellenprüfung im Bereich Farbtechnik und Gestaltung der Innung Mittelfranken- Süd.

Vierzehn Azubis arbeiteten drei Tage in der Werkstatt der staatlichen Berufsschule in Roth.

Nach der Neuordnung der Ausbildungsordnung besteht die Gesellenprüfung nun aus zwei Teilen (am Ende des 2. Lehrjahrs und am Ende des 3. Lehrjahres). Der Teil 1 der Gesellenprüfung zählt nun mit 30 % zur Gesamtnote.

Der erste Arbeitsschritt war ein schriftliches Gestaltungskonzept zu erstellen. Als Ausgangspunkt der Farbigkeit diente der gewählte Bereich der Themenräume: Klangraum, Bewegungsraum oder Naturraum.

Für die drei Symbole wurden die passenden Farben in RAL-Tönen festgelegt. Aus der Vielzahl von Gestaltungstechniken mussten drei ausgewählt werden um den Bereich im Eingang zu beleben.

Eine geplottete Schrift, ein farbiges Signet und eine passende Mustervliestapete waren ebenso Teil der Prüfung.

Harmonische Farben und ansprechende Formen auf die kindliche Erlebniswelt abzustimmen war sicher die größte Herausforderung.

Im Fachgespräch, welches Prüfungsvorsitzender Markus Gebert und Beisitzer Daniel Müller (beide Gunzenhausen) und Lehrkraft Anja Lößel, Berufsschule Roth, mit jedem Prüfling führten, wurde nach Einzelheiten in der Umsetzung gefragt.

Obermeister Thomas Lautner aus Weißenburg besuchte die Prüflinge, wünschte Glück und sprach ihnen seinen Respekt aus.

Alle vergebenen Punkte wurden nun in der neuen Auswertungssoftware erfasst und erst nach dem Druck auf den berühmten Knopf stand fest wer die gesamte Prüfung bestanden hat.